Dreidimensional Darstellung aller Satelliten

SatelliteMap ist eine interaktive Webanwendung, mit der sich Satellitenpositionen auf einer dreidimensionalen Erdkugel erkunden lassen. Die Seite visualisiert unter anderem Starlink-Satelliten, GPS-Satelliten und weitere Satellitennetzwerke und zeigt dabei auch Umlaufbahnen, Tag-Nacht-Grenze, Bodenstationen und verschiedene Daten rund um Satellitenstarts bzw. Satellitenkonstellationen an.
Die Erdkugel kann frei gedreht und gezoomt werden. Über das Menü lassen sich verschiedene Ansichten, Satellitentypen, Konstellationen und Zusatzfunktionen aufrufen. Die Seite bietet außerdem Such-, Simulations- und Datenfunktionen.

Für den Unterricht bieten sich Anknüpfungspunkte in den Bereichen Raumfahrt, Erdbeobachtung, Navigation, Internetversorgung, globale Kommunikation oder kritische Fragen zu Technik und Umwelt. Lernende können anschaulich sehen, wie viele künstliche Objekte sich rund um die Erde bewegen und dass Satelliten keine abstrakten Begriffe sind, sondern reale technische Systeme mit konkreten Bahnen, Funktionen und Infrastrukturen.
So kann über Nutzen und Nebenwirkungen großer Satellitennetze, globale Internetversorgung, Abhängigkeit von Technik, Weltraumschrott, Lichtverschmutzung oder die Bedeutung internationaler Daten- und Raumfahrtpolitik gesprochen werden. Mögliche Beobachtungsaufträge sind:
- Welche Regionen wirken besonders dicht abgedeckt?
- Warum bewegen sich manche Satelliten anders als andere?
- Wofür brauchen wir GPS-Satelliten?
- Was verändert sich, wenn immer mehr Satelliten gestartet werden?
Satelliten sind künstlicher Flugkörper, die um einen Planeten oder einen anderen Himmelskörper kreisen. Sie werden für Forschung, Fernsehen, Internet, Navigation oder militärische Aufgaben genutzt. Erste Konzepte der USA gehen auf das Jahr 1955 zurück; 1957 erfolgte überraschend der erfolgreiche Start des sowjetischen Satelliten Sputnik 1 und führte im Westen zum sog. Sputnikschock.




