Digitales Suchbild zu Suchbegriffen

Mit dem „Most Searched Playground“ hat bietet Google eine interaktive Entdeckungsseite, die auf Suchtrends der letzten 25 Jahre basiert. In einer großen, detailreichen Illustration lassen sich bekannte Personen, Orte, Ereignisse und kulturelle Momente entdecken, die weltweit besonders häufig gesucht wurden. Die Anwendung wurde anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Google-Suche entwickelt und greift Daten aus Google Trends auf.
Die Seite funktioniert wie ein digitales Such-und-Finde-Spiel. In der Szene sind zahlreiche Begriffe versteckt, die zu bekannten Suchanfragen gehören. Nutzerinnen und Nutzer können durch das Bild navigieren, hineinzoomen und einzelne Elemente anklicken. Eine Liste mit gesuchten Begriffen dient als Orientierung. Wird ein Element gefunden, erscheint eine kurze Einordnung oder ein Hinweis zum jeweiligen Trend.
Im Bild kann gezoomt und nach versteckten Elementen gesucht werden, die zu den ausgewählten Trendbegriffen gehören. Zu den Zielen gibt es Hinweise, und eine begleitende Tonspur unterstützt das Finden auch ohne visuelle Orientierung. Dadurch lässt sich das Angebot auch als ruhige Partneraufgabe oder kurze Recherchephase im Unterricht einsetzen.

Für den Unterricht ergeben sich gleich mehrere Ideen:
- Suchtrends analysieren: Welche Themen tauchen im Spiel auf? Was sagt das über gesellschaftliche Interessen aus?
- Rechercheaufgabe: Zu einem gefundenen Begriff kurze Hintergrundinformationen sammeln.
- Vergleich von Trends: Warum werden manche Themen weltweit häufig gesucht, andere kaum?
- Suchkompetenz üben: Wie formuliert man gute Suchanfragen, um verlässliche Informationen zu finden?
Einzelne Fundstellen können dann als Ausgangspunkt für kurze Hintergrundrecherchen genutzt werden, etwa zu historischen Ereignissen, Popkultur oder Geografie. Anschließend kann gemeinsam besprochen werden, warum bestimmte Themen besonders häufig gesucht werden. Auch Aufgaben zur Formulierung geeigneter Suchanfragen oder zur Einschätzung von Informationsquellen lassen sich daran anschließen, weil die Beispiele an reale Suchinteressen anknüpfen.
Einen kurzen Einblick in das Webtool bietet folgendes Video:




