Mindmaps

Eine Mindmap ist eine grafische Methode, mit der Gedanken, Informationen und Zusammenhänge übersichtlich gesammelt und strukturiert werden können. Im Mittelpunkt steht ein zentrales Thema oder ein Begriff. Davon gehen verschiedene Hauptäste aus, die wichtige Teilbereiche darstellen. Diese können wiederum durch Unteräste mit weiteren Begriffen, Stichwörtern, Beispielen, Symbolen oder Bildern ergänzt werden. So entsteht eine verzweigte Darstellung, die Zusammenhänge sichtbar macht und Inhalte auf einen Blick erfassbar machen soll.

Mindmaps können in vielen Lern- und Arbeitssituationen eingesetzt werden. Sie eignen sich etwa zum Brainstorming, zur Vorbereitung von Referaten und Texten, zur Planung von Projekten, zur Strukturierung eines neuen Themas oder zur Wiederholung von Lernstoff. Im Unterricht können Schülerinnen und Schüler damit ihr Vorwissen aktivieren, Informationen aus Texten ordnen oder Ergebnisse einer Gruppenarbeit festhalten. Auch als gemeinsames Tafelbild oder zur Sicherung am Ende einer Unterrichtseinheit sind Mindmaps gut geeignet.

Kennzeichnend für klassische Mindmaps ist, dass möglichst mit kurzen Begriffen statt langen Sätzen gearbeitet wird. Farben, Symbole, Zeichnungen oder unterschiedliche Schriftgrößen können helfen, wichtige Inhalte hervorzuheben und Beziehungen zwischen einzelnen Aspekten deutlicher zu machen. Eine Mindmap muss dabei nicht nach einem starren Schema aufgebaut sein, sondern kann während des Denk- und Lernprozesses laufend erweitert oder umgeordnet werden.

Bekannt gemacht wurde die Methode vor allem durch den britischen Autor Tony Buzan, der sie seit den 1970er-Jahren popularisierte. Heute können Mindmaps sowohl auf Papier als auch mit zahlreichen digitalen Werkzeugen erstellt werden. Digitale Mindmaps haben zusätzlich den Vorteil, dass Inhalte leicht verschoben, ergänzt, verlinkt oder gemeinsam bearbeitet werden können.

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