Mecabricks

3D-Lego-Werkstatt

Bildquelle: Screenshot Mecabricks

Mit Mecabricks lassen sich Modelle aus LEGO®-Steinen direkt im Webbrowser bauen. In einer dreidimensionalen Werkstatt können Bauteile aus einer umfangreichen Bibliothek ausgewählt, eingefärbt, verschoben und gedreht werden. So entstehen Gebäude, Fahrzeuge, Figuren oder frei gestaltete Konstruktionen. Zusätzlich bietet Mecabricks Möglichkeiten, Modelle zu präsentieren, zu rendern, zu animieren und mit anderen zu teilen.

Neben dem eigenen Konstruieren gibt es eine öffentliche Bibliothek mit zahlreichen Modellen anderer Nutzender. Da Mecabricks eine öffentlich zugängliche Plattform mit Communityfunktionen ist, sollten bei einer schulischen Nutzung insbesondere Benutzerkonten, Veröffentlichungen und die jeweiligen Datenschutzvorgaben berücksichtigt werden. Als digitaler Baukasten bietet Mecabricks dennoch interessante Möglichkeiten für projektorientiertes Arbeiten und einen anschaulichen Einstieg in das dreidimensionale Konstruieren.

Die Oberfläche bietet viele Funktionen und erinnert an ein einfaches 3D- bzw. CAD-Programm. Gerade bei jüngeren Kindern empfiehlt es sich deshalb, zunächst mit kleinen und klar abgegrenzten Aufgaben zu beginnen. Mecabricks läuft online im Browser und benötigt eine Internetverbindung, muss aber nicht installiert werden. Die Werkstatt kann ohne Benutzerkonto ausprobiert werden; für das dauerhafte Verwalten und Teilen eigener Modelle sowie weitere Communityfunktionen ist ein Konto sinnvoll. Einige erweiterte Rendering-Funktionen arbeiten zudem mit einem Creditsystem.

Für den Unterricht eignet sich Mecabricks besonders für Aufgaben rund um räumliches Denken, Konstruieren und kreatives Gestalten. Einsatzmöglichkeiten ergeben sich etwa in Mathematik, Technik und Design sowie Kunst und Gestaltung. Schülerinnen und Schüler können beispielsweise Gebäude, geometrische Körper oder eigene Produktideen entwerfen. Dabei stehen auch das Planen, Ausprobieren und Überarbeiten verschiedener Lösungswege im Mittelpunkt.

Die Geschichte von LEGO beginnt 1932 im dänischen Billund, wo Ole Kirk Christiansen zunächst Holzspielzeug herstellte. Der Name LEGO entstand aus den dänischen Worten „leg godt“ – „spiel gut“. Ab den späten 1940er-Jahren setzte das Unternehmen zunehmend auf Kunststoffspielzeug; 1958 wurde das bis heute grundlegende Stecksystem der LEGO-Steine patentiert. Aus dem kleinen Familienbetrieb entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten einer der bekanntesten Spielwarenhersteller der Welt.

Mit BrickLink Studio bietet die zur LEGO Group gehörende Plattform BrickLink außerdem eine kostenlose, downloadbare Software an, mit der sich eigene LEGO-Modelle digital planen und konstruieren lassen.

  • Bilder im Emoji-Mosaikbilder verwandeln
  • Öffentlich zugängliche Modelle anderer Nutzender erweitern
  • Räumliches Denken, Konstruioeren und Gestalten unterstützen

  • Eigene Lego-Modelle online konstgruieren
  • Englisch, Deutsch, Französisch und weitere Sprachen
  • Ohne Anmeldung nutzbar, für einige Funktionen ist ein Nutzungskonto erforderlich


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