Unusual suspects

Kreatives Phantombildzeichnen

Bildquelle: Screenshot Unusual suspects

Bei Unusual Suspects von Neal Agarwal kann man selbst Phantombilder zeichnen. Für jeden Fall erhält man mehrere Aussagen von Zeug, die (englischsprachigen) Hinweise auf das Aussehen einer gesuchten Figur geben. Aus diesen Beschreibungen entsteht Schritt für Schritt eine eigene Zeichnung. Anschließend wird aufgelöst, wer gesucht war, und die eigene Skizze mit der Vorlage verglichen.

Gezeichnet wird direkt im Browser. Unterschiedliche Farben und Strichstärken sowie Radier-, Füll- und Rückgängig-Funktionen stehen zur Verfügung. Die Herausforderung liegt dabei weniger im perfekten Zeichnen als darin, die Hinweise genau zu lesen, zu interpretieren und in passende visuelle Merkmale zu übersetzen.

Für den Unterricht bietet sich das Webtool besonders für den Englischunterricht an, da die Zeugenaussagen auf Englisch formuliert sind. Lernende können Beschreibungen alleine oder gemeinsam übersetzen, Schlüsselbegriffe herausarbeiten und diskutieren, wie bestimmte Aussagen zeichnerisch umgesetzt werden könnten. Auch eine gemeinsame Bearbeitung an Beamer, Tafel oder Smartboard ist gut möglich.

Die Verdächtigen sind bekannte, oft skurrile Figuren aus Popkultur, Film, Fernsehen, Comics und Games. Insgesamt gibt es 68 Figuren, beispielsweise taucht dabei auch Gargamel aus den Schlümpfen auf.

Darüber hinaus eignet sich das Spiel als Ausgangspunkt für eigene Aufgaben: Schülerinnen und Schüler können selbst Personen oder Figuren beschreiben, ohne deren Namen zu nennen, während andere daraus ein Bild zeichnen. So lassen sich Sprachverständnis, genaues Beschreiben, Vorstellungskraft und kreatives Denken auf spielerische Weise miteinander verbinden.

  • Hinweise und Beschreibungen übersetzen und Schlüsselbegriffe herausarbeiten
  • Möglichst akkurate Phantombildzeichnungen erstellen
  • Kreativ und sprachfördernd tätig sein

  • Kostenlos
  • Englisch
  • Ohne Anmeldung nutzbar


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