Tools zum Umgang mit Medien

Medienachtsamkeit ist ein kostenloses Bildungsangebot von Mimikama und möchte Kinder, Jugendliche, Familien und Lehrkräfte dabei unterstützen, digitale Inhalte bewusster einzuordnen.
Im Mittelpunkt steht neben der Frage, ob eine Information richtig oder falsch ist, vor allem auch, warum bestimmte Inhalte Aufmerksamkeit erzeugen, warum sie glaubwürdig wirken und wie sich Desinformation, Emotionen und Plattformmechanismen gegenseitig verstärken können.

Der MedienAchtsamkeits-Vertrag unterstützt Familien und Schulen dabei, gemeinsame Regeln für den Umgang mit digitalen Medien zu vereinbaren. Im Familienmodus können Eltern und Kinder Regeln gemeinsam auswählen, besprechen und als PDF speichern oder ausdrucken.
Für Schulen und Lehrpersonen gibt es (nach Registrierung) zusätzlich die Möglichkeit, Klassenverträge zu erstellen, Lernende über einen Klassencode einzubinden und Unterschriften zu verwalten. Inhaltlich geht es unter anderem um Datenschutz, respektvollen Umgang, Social Media, Games, KI, Fake News, Bildschirmzeit und Wohlbefinden.

Der Social-Media-Führerschein ist als Medienachtsamkeits-Check aufgebaut. Nutzende bearbeiten altersgerechte Module und setzen sich dabei mit Themen wie Faktencheck-Kompetenz, Datenschutz, respektvoller Kommunikation, Rechten im Netz und digitaler Balance auseinander.
Das Tool ist browserbasiert, kostenlos und für unterschiedliche Altersgruppen ab etwa 6 Jahren angelegt. Nach erfolgreichem Abschluss kann ein persönliches PDF-Zertifikat erstellt werden.

Der Reality Check ist ein interaktiver Posting-Simulator. In einer spielerischen Umgebung treffen Lernende Entscheidungen zu Beiträgen und erleben, welche Wirkungen diese Entscheidungen haben können.
Dabei geht es etwa um Clickbait, Panikmache, Kettenbriefmuster, Fake-Autoritäten oder manipulierte Inhalte. Das Tool eignet sich besonders gut, um im Unterricht nicht nur über Social Media zu sprechen, sondern typische Mechanismen direkt erfahrbar zu machen.

Insgesamt bietet das Webangebot von Medienachtsamkeit drei unterschiedliche Zugänge: Wissen überprüfen, digitale Dynamiken spielerisch erleben und gemeinsame Regeln vereinbaren. Dadurch kann die Plattform sowohl im Unterricht als auch in der Arbeit mit Eltern und Familien sinnvoll eingesetzt werden.




