Globus-Simulation mit vielen Möglichkeiten

Google Earth bietet als „großer Bruder“ von Google Maps eine visuell beeindruckende Globus-Darstellung und ermöglicht die Erkundung der Erde als virtuellen, frei zoombaren Globus in hoher Auflösung. Orte, Landschaften, Städte und Regionen können aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Dadurch eignet sich Google Earth nicht nur zum schnellen Suchen bestimmter Standorte, sondern auch für eine anschauliche Auseinandersetzung mit Räumen, Entfernungen, Landschaftsformen und Siedlungsstrukturen.
- Suchen und Finden bestimmter Standorte, Umgebungen, Regionen
- Perspektivische Sicht auf Stadtviertel
- Finden von Großlandschaften, Gradnetzen, Straßennetzen
Google Earth ist als Webversion nutzbar sowie als Desktopversion downloadbar und ebenso als App für Android und iOS erhältlich. Einige methodisch-didaktische Vorschläge zum Unterrichtseinsatz (inkl. Arbeitsblätter) sind auf der Webseite der Edu-Academy zu finden.
Hinweise zur Nutzung mit Schülerinnen und Schülern liefert folgendes Video (aus dem Google Earth Youtube-Kanal)
Im Unterricht kann Google Earth vielfältig eingesetzt werden: Schülerinnen und Schüler können bekannte oder unbekannte Orte suchen, Schulwege und Stadtviertel betrachten, Länder und Kontinente erkunden oder typische Großlandschaften, Gebirge, Flüsse, Küsten, Straßennetze und Siedlungsräume vergleichen. Auch Gradnetze, Kartenperspektiven und der Wechsel zwischen Nahansicht und Überblick lassen sich damit gut veranschaulichen. Besonders hilfreich ist dabei, dass die Erde nicht nur als flache Karte, sondern als räumlicher Globus erfahrbar wird.
Die perspektivische Ansicht ermöglicht einen besonderen Blick auf Stadtviertel, Gebäude, Landschaften und Verkehrswege. So können Kinder und Jugendliche beobachten, wie Räume aufgebaut sind, welche Unterschiede zwischen Stadt und Land sichtbar werden oder wie sich natürliche und vom Menschen gestaltete Räume voneinander unterscheiden. Google Earth eignet sich daher sowohl für Geografie und Sachunterricht als auch für fächerübergreifende Aufgabenstellungen, etwa zu Reisen, Geschichte, Umwelt, Orientierung oder Lebensräumen.
Flugsimulator
Neu interessant ist der in Google Earth integrierte Flugsimulator, der seit Juni 2026 direkt in der Webversion genutzt werden kann (Tools > Flugsimulator). Damit lässt sich die Erde aus der Vogelperspektive erkunden, ohne eine eigene Software installieren zu müssen.

Für den Unterricht ist das weniger als realistische Flugsimulation, sondern vor allem als motivierende Form der Raumwahrnehmung spannend: Schülerinnen und Schüler können Landschaften, Städte oder bekannte Orte aus der Luft betrachten und dabei Entfernungen, Höhen, Küstenlinien, Gebirge oder Bebauungsstrukturen aus einer anderen Perspektive wahrnehmen. Besonders eindrucksvoll wirkt der Flugsimulator in Verbindung mit Satellitenansicht und 3D-Gebäuden.
“Earth Clock” ist eine Uhrzeit-Darstellung, die Ziffern mit Bildern aus Google Earth darstellt.





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