3D-Videothek

Mit BingeBrowse wird die klassische Videothek im Browser wieder lebendig. Statt sich durch endlose Listen und Empfehlungsreihen von Streamingdiensten zu klicken, bewegt man sich durch einen begehbaren 3D-Videoladen. Filme und Serien stehen als virtuelle Hüllen in Regalen, können „in die Hand genommen“ und genauer betrachtet werden. Zu den Titeln gibt es unter anderem Informationen zu Handlung und Besetzung sowie Links zu Trailern und den jeweiligen Streamingangeboten.
BingeBrowse verzichtet auf die typische algorithmische Empfehlungslogik und lädt stattdessen zum Stöbern und zufälligen Entdecken ein. Die Regale sind nach Genres organisiert, sodass die Suche stärker dem früheren Besuch einer Videothek ähnelt. Ausgewählte Streamingdienste können berücksichtigt werden; aber auch eigene Mediensammlungen über Plex, Jellyfin oder Emby lassen sich einbinden.
Unterrichtsbezogen können Lehrkräfte aber auch Lernende mit BingeBrowse selbstständig nach passenden Filmen zu einem Thema stöbern, Genres vergleichen, Titel für bestimmte Zielgruppen auswählen und ihre Entscheidungen begründen.
Die englischsprachige Oberfläche eignet sich zudem für den Fremdsprachenunterricht, etwa für Leseverstehen, Wortschatzarbeit oder kurze Filmempfehlungen. Gleichzeitig bietet die Plattform neben einem spannenden Webdesign auch Anlässe, über Cover, Trailer, Auswahlmechanismen und den Einfluss von Empfehlungsalgorithmen auf die eigene Medienwahl nachzudenken.




