Escape Fake

Ein Mixed Reality Escape Room in Form zum Thema Fake News

Bildquelle: Screenshot Escape Fake

Mit diesem Mixed Reality Escape Room kann das Thema Fake News aufgegriffen werden. Zunächst muss die gratis App (iOS, Android) auf das Smartphone oder Tablet heruntergeladen werden. Außerdem muss über die Homepage ein sog. Marker ausgedruckt werden. Dieser beinhaltet die Bilder für Augmented Reality (AR). Für den Ausdruck wird mindestens A4-Format – besser A3 – empfohlen. Die Bildern mit den AR-Funktionen können die direkt über die Webseite heruntergeladen werden.

Bevor das Spiel gestartet werden kann, müssen die Marker noch auf dem Boden oder der Wand angebracht werden. Es muss der Zugriff auf die Kamera in der App erlaubt sein, um spielen zu können.

Die Missionen

Escape Fake umfasst mittlerweile vier unterschiedliche Missionen. Die Spielenden untersuchen Hinweise, lösen Rätsel und setzen sich dabei mit verschiedenen Bereichen der Medienkompetenz auseinander. Neben Fake News und manipulierten Bildern werden unter anderem Phishing, Deepfakes und Social-Media-Algorithmen thematisiert.

In den virtuellen Spielwelten geht es um das Lösen von Rätseln und unterschiedlichen Quizzen. Mit Hinweisen begibt man sich auf die Suche nach Objekten auf den Markern, betrachtet diese und erhält weitere Informationen oder nimmt diese ins Inventar auf. Es besteht die Möglichkeit, Objekte zu kombinieren. So arbeitet man sich Schritt für Schritt voran.

Seit 28. September 2026 steht mit „Last Seen Online“ eine vierte Mission zur Verfügung. Darin wird das Verschwinden eines Jugendlichen mit Hilfe eines Social-Media-Feeds untersucht. Dabei entwickelt sich eine zunächst harmlose Online-Communities zunehmend in extremere Richtungen. Thematisiert werden unter anderem Empfehlungsalgorithmen, parasoziale Beziehungen zu Influencing, Looksmaxxing, Optimierungsdruck und digitales Wohlbefinden.

„Last Seen Online“ wird ab 13 Jahren empfohlen. Für das Kapitel sollten etwa 40 bis 60 Minuten Spielzeit sowie weitere 20 bis 40 Minuten für Nachbesprechung und Unterrichtsaktivitäten eingeplant werden. Empfohlen wird die Arbeit zu zweit an einem Gerät.

Neu ist zudem eine Webversion von Escape Fake. Damit kann das Spiel auch auf Geräten genutzt werden, die Augmented Reality nicht unterstützen.

Escape Fake ist inzwischen in Deutsch, Englisch, Italienisch, Rumänisch, Ungarisch, Französisch, Niederländisch und Portugiesisch verfügbar. Für den Unterricht stehen zusätzlich Toolkits, Präsentationen und weitere Begleitmaterialien zur Verfügung. Das Angebot nutzt mittlerweile ein Freemium-Modell. Die Missionen „Museum of Fake“ und „The Bus Situation“ bleiben kostenlos. Neuere Kapitel wie „Last Seen Online“ können über eine Plus-Lizenz freigeschaltet werden.

Hier geht’s nun zum Marker-Set:

Nachfolgend ist eine Kurzanleitung im PDF-Format sowie eine Videoanleitung verlinkt:

Zusätzlich wird ein deutschsprachiges Escape Fake Starter-Kit angeboten. Es enthält gedruckte AR-Marker mit passenden Ständern, Toolkits für Lehrende sowie drei Kartenspiele für Gruppen mit bis zu 30 Personen.

Ein ausführlicher Test der Anwendung findet sich auf der Lehrer:innen-Webseite des des Wiener Bildungsservers. Folgender Trailer stellt die App vor:

Videoquelle: YouTube

Das How-To-Video bietet eine ausführlichere Beschreibung und viele Hinweise.

Videoquelle: YouTube
  • Für Fake News spielerisch sensibilisieren
  • Wissen über Fake News erweitern und in Quizze testen
  • AR bildungsbezogen mittels Serious Game nutzen

  • Kostenlos
  • Deutsch und Englisch
  • Ohne Anmeldung downloadbar und nutzbar

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