Trinkpause wurde von Helmut Pecher für Schooltools gestaltet und soll Lehrkräfte dabei unterstützen, kurze Wasser- und Erholungspausen im Unterricht sichtbar und ruhig zu ritualisieren.
Das Tool eignet sich für längere Arbeitsphasen im Klassenzimmer, für Sport- und Bewegungsstunden, Projekttage oder besonders warme Tage. Die Klasse sieht auf einen Blick, wann die nächste Pause kommt; die Lehrkraft kann die Zeiten mit Presets oder frei gewählten Werten an die Situation anpassen.
Die Modi setzen passende Startwerte: Im Unterricht bleibt der Rhythmus ruhiger, im Sport sind kürzere Abstände sinnvoll, und am Hitzetag wird die Pause etwas länger angesetzt. Danach können Intervall und Pausendauer jederzeit frei geändert werden.
Didaktisch geht es nicht nur um Wassertrinken, sondern um ein kleines Körperbewusstsein: ein paar Schlucke trinken, kurz strecken, ruhig atmen und wahrnehmen, ob es einem gut geht. Gerade jüngere Kinder profitieren davon, wenn solche kurzen Pausen sichtbar, regelmäßig und ohne lange Unterbrechung ablaufen.
Das Tool läuft lokal im Browser und benötigt keine Anmeldung. Es speichert keine persönlichen Daten. Der Signalton funktioniert am zuverlässigsten, wenn das Tool im Browser geöffnet bleibt; in einem anderen Browser-Tab kann er je nach Browser weiterhin hörbar sein. Ein echtes Fenster, das immer über allen anderen Programmen liegt, ist im Browser nicht vorgesehen.
Hinweis: Trinkpause ersetzt keine schulischen Vorgaben, keine Aufsicht und keine medizinische Einschätzung. Bei Hitze, Unwohlsein oder Kreislaufproblemen gelten immer die Regeln der Schule und die Entscheidung der verantwortlichen Aufsichtsperson.
Der Körper braucht Wasser, damit Gehirn, Muskeln, Kreislauf und Temperaturregelung gut arbeiten können. Wasser ist in allen Zellen und Körperflüssigkeiten enthalten und hilft unter anderem beim Transport von Nährstoffen und bei der Regulation der Körpertemperatur.
Über Atmung, Haut, Nieren und Darm verliert der Körper laufend Flüssigkeit. Deshalb ist regelmäßiges Trinken wichtig – nicht erst dann, wenn man schon sehr durstig ist. Für Trinkpausen im Schulalltag gilt: lieber immer wieder ein paar Schlucke als lange gar nichts.
Die passende Menge hängt von Alter, Körpergröße, Bewegung, Essen und Temperatur ab. Als grobe Orientierung nennt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung für Getränke pro Tag etwa diese Richtwerte:
Das sind Richtwerte für normale Bedingungen. Bei Bewegung, Sport, Hitze, Fieber oder starkem Schwitzen kann der Bedarf höher sein.
Bei Hitze schwitzt der Körper, um sich zu kühlen. Dabei verliert er Flüssigkeit. Zu wenig Flüssigkeit kann müde machen, Kopfschmerzen, Schwindel und Konzentrationsprobleme begünstigen. Deshalb sind bei warmem Wetter regelmäßige Trink- und Erholungspausen besonders sinnvoll.
Trinken allein reicht bei starker Hitze aber nicht immer. Schatten, kühlere Räume, ruhigeres Tempo, leichte Kleidung und kurze Abkühlung sind ebenfalls wichtig. Wenn einem Kind sehr schwindlig ist, übel wird, es verwirrt wirkt oder sich deutlich unwohl fühlt, braucht es sofort Aufmerksamkeit durch eine erwachsene Aufsichtsperson.
Quellen und weiterführende Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte für Wasser